Das Fremde

Das Fremde

Wie ein Nebelschleier umhüllt es uns,

faszinierend wie ein Ebenbild – ist es Kunst?

Zusammen geworben aus Linien des Bekannten,

und Dispositionen die irgendwann verschwanden,

kehren zurück, leise und schleichend

und wirken orientiert und abweichend-

wie die Wurzeln eines Baumes,

die sich ausbreitet, hinweg der Grenze eines Zaunes.

 

Webt sich ein Netz von Heimat tief im Grund der Erde,

trotz vieler Ortes Beschwerde –

Abneigungen gegen das Fallen der Blätter,

als Träne des natürlichen Kreislaufes,

erschreckend- wie ein blitzschnelles Wechseln des Wetters,

die Erkenntnis, dass das ursprünglich Reine ein Akteur des unaufhörlicheren Wettlaufes ist,

die Zeit und Raum – oft lassen verschmelzen,

scheint häufig in einer dreidimensionalen Karikatur gefangen zu sein,

das Antlitz von Gut und Böse hervorhebt,

von Angst und Hoffung sich leiten lässt.

 

Du bist dir Fremd,

Fremd ist die Welt für dich,

doch wenn du dir die Natur anschaust,

dir bewusst wird, dass es Zeit brauch

bis deine Ohren eine liebliche Musik von Kompositionen widerhallt,

dass das Innere deiner Seele von wohlbekannten in dir schallt,

jedoch immer verbunden sein wird, mit einem bitteren Nebengeschmack,

sei es der Start zum Unbekannten oder die Rückkehr zum Vertrauten.

Das Fremde